Jade Race, 16.-18.7.2026, Jade Weser Airport Sande /Wilhelmshaven

Die Veranstaltung war wieder ein voller Erfolg. Das Wetter konnte nur vereinzelt die Fahraktivitäten unterbrechen. Mit knapp 170 Teilnehmern und 4500 Zuschauern über das Wochenende konnte Michael Behrens und die Jade Race Crew zufrieden sein.
Das Rennen konnte in allen Klassen zu Ende gefahren werden. Wer als Zuschauer einmal direkt neben den Line Up Campieren möchte, merkt euch das dritte Juli Wochenende 2027 vor (unbezahlte Werbung).
Die Strecke war gut, Harry Kempenaar fuhr mit seinem Pontiac 7.6er Zeiten, nur ein Zehntel langsamer als im Mai in Santapod. Er gewinnt auch die Klasse Extreme Outlaw vor Micha Vogt in seinem Blown Nomad.
Pro ET, zwei „Rookies“ stehen im Finale. Carlo Heym, seines Zeichens wieder zurück auf der Rennstrecke (nach einer JD und Supro Karriere). Er hat seine Ausbildung/Studium abgeschlossen seinen eigenen KFZ Veredelungsbetrieb am Start und gewinnt hier das Rennen. Im Finale stand er gegen eine Dame aus Luxembourg, Carole Weyland-Schlitz, sie steht in ihrem ersten Finale und zieht diesmal noch den Kürzeren. Sie schiebt sich aber mit diesen Punkten an Rang eins der DRU Pro ET Challenge vor. Nach der Quali waren schon einige Teilnehmer mit technischen gebrechen raus. Darunter Sascha Herrmann, John van Oorschot (Bremse defekt), Stefan Alberth (Kipphebel gebrochen), Emilia Nahler (nach einem langen Rebuild des Käfers, nach dem Hockenheim Unfall 2026 riss das Schwungrad ab), usw…
Super Comp, drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Janine Wagner setzt sich gegen Marc-William Wagner im Halbfinale durch und fährt im Finale Rotlicht (-0,09 Sekunden)gegen Kenneth Celestin. Celestin führt somit die DRU SC Challenge an.
Supro ET: Fünf Teilnehmergehen auf die Reise. Kevin Jenkins aus GB, mit dem Fraudster hatte wie letztes Jahr Pech. 2026 im ersten Lauf ein massives Feuer. Dieses Jahr im zweiten Burnout einen kapitalen Motorschaden. Pleuel gebrochen, Loch im Block. Er mag Jade trotzdem. Findet die Strecke, das Drumherum super. In den Ausscheidungsläufen setzen sich Pascal Czieschowitz (gegen Tom Burri aus der Schweiz, 0.02 Sekunden Breakout) und Hans Nielsen aus Dänemank durch. Im Finale gewinnt der Däne gegen Czieschowitz.
Ergebnisse anderer Klassen:
Save Time / Sportsman ET: Stefan Talke gewinnt vor Thorsten Tolksdorf.
ET Bike: Ab dem Halbfinale eine Holländische Angelegenheit. Albertico Hart gewinnt gegen Nefty Martina.
Super Comp Bike: Ted van Dijken gewinnt gegen Kenneth Luijbe.
Junior Dragster: Linda Chevy Rosenovski gewinnt im Finale gegen Felix Schmid.
Junior Dragbike: Der Niederländer Geeuwke Siersma gewinnt gegen Eric Spannovski.
Samstagabeng gab es noch die 5K Cashdays, wieder eine etwas andere Art des Dragracings. Manche können damit nix anfangen (ich zitiere die HARA Photo Legende Christoph Lange hier nicht), andere feiern es. Die Zuschauer fanden es auch spannend, dieses Mal auch für Bikes angeboten. Die Finalläufe konnten wegen der Zeitbeschränkung auf 22.00 Uhr nicht ausgefahren werden. Kempenaar und Czieschowitz teilten sich das Geld dann einfach. Der Ausgang bei den Bikes ist mir nicht bekannt.
So, das war es für dieses Jahr. Fotos hab ich keine, da ich als Pit Marshal eingespannt war.
Sehen uns dort hoffentlich 2027,
Markus Münch.