NitrolympX 2026, Rico Ahntes Quartermile Hockenheim, 21.-23.8.2026
Hockenheim lud zum Dragracing und viele kamen. Leider musste das Team vom Dragmag zwei Tage vor dem Beginn der Veranstaltung einen großen Verlust hinnehmen. Dragmag Gründungsmitglied Udo Schad ist verstorben. Wir wünschen seiner Familie und Freunden Kraft und Stärke dies zu verarbeiten. Rest Easy Großer.

Zum anderen gibt es diesmal noch keine Fotos, deswegen nur Text. Und bestimmt wurde irgendetwas nicht erwähnt, was an dem Wochenende alles passiert ist. Subjektiv wie immer, Pitmarshal Markus.
Freitags ging es mit der Rennerei los. Wie immer einen Tag zu spät (wie immer meine subjektive Meinung). Schnell war klar, das Team der Streckenmannschaft hat ihren Job großartig erledigt. Der Asphalt hatte Grip. Eine der immer wieder zentralen Fragen, nach dem Desaster 2012. Das andere ist der Zeitplan. Zu viel los für zu wenig Tracktime. Freitag und Samstag konnte man wegen Regen und anderer Verzögerungen nicht so viel Fahren. Der Ring hat mit dem Bewilliger der Veranstaltung nachverhandelt und den Zeitplan nach hinten dehnen können, so gab es am Freitag in der Dämmerung, bis 20 Uhr noch eine Pro Session, Samstags wurde bis kurz vor der Nightschow noch gefahren. Am Sonntag half alles nichts, 18 Uhr ist Veranstaltungsende. Die Finalpaarungen standen ab 17 Uhr parat, im dritten Finale dann ein Oildown, der nicht mehr zu beseitigen war. Keine Finalläufe für die anderen Klassen. Ein Abturn. Aber, was will man machen? Ein vierter Veranstaltungstag könnte helfen, diesen Wunsch werden wir wohl nie erfüllt bekommen.

Genug zum Drumherum. Was ging auf der Strecke? Zum einen eine Wahnsinns Zeit des Funnybikers Luke Farrugia aus Malta. 6.1er Zeit, Weltklasse. Hut ab.
Top Fuel, Zeiten bis an die 4.0 er brachten Jndia Erbacher und Susanne Callin ins Finale. Es waren vier Fueller am Start, das Publikum nahm es mit Dank an. Colin Millar und Oyver Jakobson schieden in Runde eins aus.
Top Methanol: Tony Bryntesson war in guter Form. Top Qualifyer, Timo Habermann auf Rang zwei, Jonny Lagg an drei. Silvio Strauch war Fünfter und Jürgen Nagel Sechster. Bei den „Hamburg People“ vom Team Nagel hat man den Kompressor revidieren lassen. Da liegt nun ziemlich Druck an, da musste das Team erstmal wieder ein Setup finden. In E1 ging der Camaro dann schon wieder in die 5er. 5.8 Sekunden und gegen den späteren Finalisten Jonny Lagg ausgeschieden. Lagg Jonny traf im Halbfinale auf Timo Habermann. 5.3er side by side. Lagg mit einem Wimpernschlag eher im Ziel. Timo meinte dazu noch, dass sie nach dem Motorschaden in Tierp nicht die Zeit hatten einen „A“ Motor der neusten Generation herzurichten, deswegen mit einem Ersatzmotor an den Start gingen. Nach ca 4 Sekunden fiel ein Zylinder aus, sonst hätte er den Lauf gewonnen. Die Strecke befand er für sehr gut. Timo fuhr immer in den 5.3ern, mit der Bestzeit von 5.31 Sekunden. In England bei den Finals wird der Motor wieder mit den Köpfen der neusten Bauart versehen sein. „Und dann hoffen wir, dass wir mit der Europarekord Kombination den Titel wieder nach Deutschland holen“. Dazu ist nur zu sagen, auf geht‘s Jungs und Mädels. Jonny Lagg wäre gegen seinen Team „A Fuel Sweden“ Kollegen Bryntesson gefahren. Slvio Strauch mit einem verunglückten Lauf in Runde eins bereits ausgeschieden.

Pro Modified. Walle Strobel wartet immer noch auf Teile, fährt mit dem was er hat. Es ging von Lauf zu Lauf besser. Mit einer 6.7 schied er in Runde eins dann gegen David Vegters 5.8 Sekunden aus. Mats Eriksson im Green Goblin ist auf Abschiedstour. Der Crown Victoria soll nach der Saison in den Ruhestand gehen. Danach soll‘s ein Super Stocker werden. Auch für Ihn in Runde ein raus. Michael Winter qualifizierte sich an Rang 9 und fuhr in der ersten Runde gegen Mr. Konsistent himself Bruno Bader. Mit einer 6.36 auf 349 Km/h verabschiedete er sich aber im Bereich seiner PB. Aufregung im Halbfinale, Europameister Jerre Rantaniemi muss sich dem Norweger Stian Rusanes geschlagen geben, der gegen Arnover im Finale stand. Hammer Motorsport aus Norwegen kommt immer besser in Tritt. Stian hatte am Samstag aber einen Zwischenfall. Der Feuerlöscher aktivierte sich während eines Laufes. Das Auto musste selbstredend grundgereinigt werden. Danach gab es Probleme mit der Spritzufuhr. Immerhin stand er danach am Sonntag im Finale.
Pro Stock, Noren gegen Alund im Finale, Henry Riehl, zum letzten Mal mit dem „alten“ Mercedes in Hockenheim, schied in Runde eins gegen Alund aus. Nächstes Jahr soll es ein neuer Mercedes richten. Den baut Henry und Team Sturhan gerade auf.
Top Fuel Bike. Die Klasse wird gerade in EM Läufen außerhalb von Santapod von den Funnybikes (nicht unbedingt) dominiert, aber die „kleinen“ Turbobuden fordern die Nitrobrenner ganz schön heraus. Seit dem Main Event ist in dieser Klasse eh nichts mehr was es war. Rikard Gustafson hat in den letzten über 15 Jahren diese Klasse so maßgeblich mitgeprägt wie zuvor Ian King. Ian fährt nun im Rentenalter einen Nostalgia Superstocker. Dieses Glück war dem Schweden nicht vergönnt. Er starb bei einem Demo Run in Schweden, am Freitag nach dem Main Event, für einen seiner Sponsoren. Sehr tragisch und für mich noch immer unerklärlich, alleine weil Fakten zum Hergang fehlen. Farrugia, Crane nehmen sich aktuell regelmäßig gegenseitig die Rekorde weg. Dieses Mal war es der Malteser Farrugia in Hockenheim (ja, die Badische Strecke ist endlich mal wieder in den Rekordbüchern). 6.14 @356 Km/h auf einem Funnybike. Da strecken sich selbst die US Boys ganz arg und erreichen diese Zeiten nicht. Laut Pascal Koch will das Team bei den Finals die 6.0er oder sogar die 5er Zeiten ins Visier nehmen. Das wäre dann etwas, wo die US Boys das Nachsehen hätten.
Zum Rennen. Rene v.d.Berg war der einzige Nitrobrenner auf dem Platz, hatte mit Problemen zu kämpfen, im Finale standen dann, tadaa, Farrugia und Crane.

Super Twin: Im Monent ist die Klasse von Marcus Cristianssen und Per Bengtson fest im Griff gehalten. Bengtson mit dem Beast nicht am Start. Christianssen gewinnt das Finale gegen Voby Jenssen aus Dänemark. Christian Jäger war nur Alternate und konnte nicht in das Renngeschahen eingreifen.
Super Street Bike: Kontarinis aus Griechenland gegen Alan Morrison im Finale. Die Griechen kamen nicht nur mit einer Armada an Fahrzeugen in dieser Klasse an den Start, sondern brachten wettbewerbsfähiges Material mit. Finalteilnahme vollkommen berechtigt. Was die Jungs (und Eleni Reveltsi, diese aber nicht in Hockenheim) dieses Jahr an Feuerwerk abbrennen ist Wahnsinn. In England hat sich die SSB Klasse etwas kleingeschrumpft. Die Materialschlacht um die 6.6er Zeiten kann und mag sich nicht mehr jeder leisten. Clemens Walleit und Sohn Ricardo Grauer stellen sich dem Wettbewerb. Beide in den 6.3ern. Nur für Wally reicht es um sich ins Feld zu fahren. Der sympathische Berliner schied in der ersten Runde aus.
Pro Stock Bike: Karl Heiz Weikum gegen Bertrand Maurice im Finale. Der Franzose war in den vergangenen Jahren der Gegner von Jörg Lymant. Der Franzose musste aus gesundheitlichen Gründen dieses Jahr bisher pausieren. Er wurde von einem Hund sehr überl angegriffen und zugerichtet. An Geschwindigkeit hat er nichts verloren. Weikum setzt sich gegen Lymant im Halbfinale durch. Das wäre eng geworden im Finale.
Junior Drag Bike FIM E: Eine Britische Angelegenheit mit Niederländischen Einsprengseln. Isaaks gegen I Morrison im Finale.
Junior Drag Bike National: Leona Schuh gegen Leif Eric braune im Finale. Leif Erik gewinnt. Sein Vater fährt nächstes Jahr Super Twin Top Fuel. Das nur am Rande.
JD: Felix Schmid vom Skull Race Team gewinnt gegen Lilly Erichsen. Das Feld war diesmal nicht sehr groß, kaum Engländer am Start, das Tat der Sache aber keinen Abbruch.
Pro ET: Die letzten 4 sind allesamt Teilnehmer der DRU Pro ET Challenge. Im Finale stand Björn Szczendzina gegen Jürgen Försch, einen der A Team Dragracing Menschen. Der Weg war hat und steinig bis dahin. Um die Würden eines NOX Gewinners sind sie beide gebracht worden. Ebenfalls kein Finale für sie. Björn hatte am Wochenende via einem Aufschrieb auf seiner Heckscheibe, seiner Freundin einen Heiratsantrag gemacht. In der nächsten Runde konnte er „Sie hat ja gesagt“ vermelden. Dann noch Finaleinzug. Seine Gremlins, die Ihn in Mantorp plagten sind gelöst, Heiratsantrag angenommen. Finaleinzug, ein fast perfektes Wochenende für das Team Clockwork Racing. Im Halbfinale traten die beiden gegen Stefan Alberth im Kraftkäfer an (Breakout im Halbfinale von 0.007 Sekunden) und René Siefert (Rotlicht) an.
Kim Hodgson aus GB brachte einen alten Bekannten mit ins Fahrerlager. Der Corrado, zuletzt von Frank Wambach, zuvor Norbert Schneider bewegt und ursprünglich von Chris Isaaks für Spencer Tramm gebaut war nun mit einem Kompressor bestückt auf Stippvisite in der alten Heimat. Emilia Nahler im weißen Rektoil Käfer fuhr auch in Hockenheim (wie schon vor Wochen zum ersten Mal in Gardemoen) eine 9er Zeit für einen nicht aufgeladenen Käfer. Streckenrekord. Gratulation an die junge Dame und das Team dahinter.
Alfie Wratten aus England hatte am Donnerstag noch Probleme mit dem Getriebe, „wird es Schalten“ war die Frage. Die Zeit um den Motor am Donnerstag anzulassen war bereits vorüber, so verlud man den Dragster und fuhr kurzerhand außerhalb an ein abgeschiedenes Fleckchen, um sagen wir mal den Motor zu starten und zu schauen ob das Getriebe schaltet. Gesagt getan, wieder aufgeladen, schon kam die Rennleitung vorbei um nach dem Rechten zu schauen. Da waren die Engländer aber schon wieder weg. Wenn man einen Fuel Altered Fahrer als Vater hat, ist die Schmerzgrenze manchmal etwas niedriger. Was für ein Move. By the way, das Getriebe schaltete dann auch im Rennen.
Supro ET: From Outhouse to Penthouse. Wendsday 47, Mr. Grandini aus Italien mit seiner Corvette war nur letzter (25ster) der Quali. Da sich Robert Jongen spektakulär das Hinterrad bei einem Qualilauf abriss (Fragt man Jacky Putzmann, war das irgendwie ne grüne Käfer Krankheit an diesem Wochenende) kam er als Alternate ins Rennen. Gerade auch gegen seinen Spezl, Enrico Bailo in der Late 60s Nova. Am Samstag war das beiden gar nicht recht, am Sonntag dann Rotlicht von Bailo und Grandini setzt sich bis ins Finale durch. Dort stand er gegen Robert Gassner. Dieser räumte auf seinem Weg ins Finale unerbittlich Alex Halter, Robin Sattler und Lucas Potthoff aus dem Weg.
Billy Gane aus England ist dieses Jahr auf Supro ET fokusiert. Sein 10 Liter Motor wird hier nicht mit Lachgas befeuert. Auf dem Weg zu Runde zwei stand er im berüchtigten Stau in der Boxengasse fest. Mit vereinten Kräften gelang es, das Team zur letzten Paarung ins Lineup zu befördern. Mit laufendem Motor zog er noch Handschuhe und Helm auf, um dann nach all dem Stress ein Rotlicht zu fahren. Dragracing ist eben eine just in Time Disziplin. Das waren aber aufregende Minuten, ob er es überhaupt noch rechtzeitig schafft. Tip Für alle die es möglich machen können, kommt mit eurem Fahrzeug über die Start Ziel gerade. Mehr Platz zum Navigieren. Großes Kino von seinem Gegner, Lucas Potthoff, der mit Vater Jochen Rohm langsam machte, um Billy die Chance des Laufes zu ermöglichen. Das ist Sportsmanship.
Super Gas: Daud gegen Scappochin im Finale. Beide bereits Sieger auf dieser Veranstaltung. Direkt im Finallauf vor Ihnen gab es DIE Ölspur, die alle anderen Finals ausfallen ließ. Die Geschichte ist bekannt. Ansonsten freut mich sehr, dass Max Scharnagel in der Beretta wieder am Start ist. Nach einem Spontankauf im letzten Winter, mit damit einhergehender aktiven Ausübung des Dragsterhobbys, welches er erst 2025 kennenlernte, ist er wieder auf der Strecke. In Pod gab es ein gemischtes Gulasch im Motor, alles Mögliche hat sich Zerspahnt. Neuaufbau, wieder an den Start. Alle Höhen (2. Platz in Zerbst) und Tiefen (Kernschrott des Motors) hat er nun im Zeitraffer erlebt. Mögen nun ruhigere Gewässer auf den Mann vom Til Schöninger Raceteam warten. Er ist übrigens ein vorzüglicher Gastgeber. Essen und Trinken bis spät in die Nacht hinein. Mach weiter so, schön dass du dabei bist.
Jacky Putzmann, im Käferdesaster Käfer verlor wie der andere grüne Käfer bei einem Lauf ein Hinterrad. Das spricht auf jeden Fall auch für die Streckencrew. Da habt Ihr was Feines hin präpariert.
Schön auch die bildhübsche Nova von Daniel Vettel wieder zu sehen. Super Gas berappelt sich. Das freut mich. Mal schauen, ob die DRU das auch mitbekommen hat… „grinsesmiley“.
Super Comp. Gerd Habermann in seinem neuen Dragster steht gegen Janine Petzold im Finale. Janine konnte harte Gegner in der DRU SC Challenge auf diesem Weg ins Finale ausschalten. Im Halbfinale den starken Niederländer (unter der Flagge von Curasao fahrend) Kenneth Celestin vom Brother Race Team. In Runde eins den Teamchef und guten Freund des Teams Til Schöninger. Das wäre ein packendes Finale geworden. Gerd hatte seinen Dragster endlich in das SC Fenster gebracht, Janine hat ihre Corvette fest im Griff. Aber, war ja nicht. Leider.
Pro Comp Doorslammer. Immer noch eine geile Klasse. Das von mir befürchtete „da werden in naher Zukunft ausgemusterte Pro Mods alles in Grund und Boden fahren“ trat noch nicht ein. Die Gölfe (Welte und Bayer) machten eine mords Show, das Publikum war wie zu alten Zeiten aus dem Häuschen. Thomas Ranft mit neuem Motor fuhr PB nach PB, runter bis in die 6.6er. René Ehrismann im Orangli fuhr mit konstanten tiefen 7er Zeiten bis ins Finale vor. Dort stand er gegen die Evil Edna von Jack Williams. Der hatte einen Mauerkontakt in der Quali, nach der Zieldurchfahr. Eine Nachtschicht und meterweise „Racetape“ (bei Musikern auch sehr beliebt. „Im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles“). Was sich durch dieses Klebeband nicht mehr fixen lässt ist definitiv kaputt. So, reichte bis ins Finale. Dazu muss man sagen, das Mr. TR Carstyling Thomas Ranft mit 4 Sekunden RT einen anderen Plan im Halbfinale verfolgte. Nicht unbedingt der Wettbewerb, sondern die Zeit stand da wohl im Vordergrund. Und siehe da. Die 6.604 auf 341 Km/h standen auf der Uhr. Crewchief Jens war zwischen Extase und Verwunderung beim Jubel gefangen. Gratulation.
Die Klasse macht sehr viel Spaß, ich hoffe das bleibt noch lange so. Heads up ist eben „It‘s run what ya brung and you better bring enough“. Da muss man noch einmal Team Schumann erwähnen. Oliver Petzold baute mit dem Team seit eineinhalb Jahren an der weißen Corvette. Dieses Mal ist (nach einem Setback in Zerbst) das richtige Rollout. Und was für eins. Im letzten Lauf ballert er nach einem Pro Mod Burnout eine 7.1 Sekunden Zeit auf die Bahn. Da geht noch mehr. Bei 1000 Fuß vom Gas hab ich gehört. Ohne Aufladung bringt der 2005er Mountain (Pro Stock) Motor genug Druck, um noch schneller zu fahren. Das wird das nächste Deutsch 6 Sekunden Auto. Gratulation.
Funnybike, diejenigen, die nicht an der FIM Top Fuel Meisterschaft mitwirken. Markus Laur gewinnt gegen Hagestein. Er fährt im Finale wieder in die 6er Zeiten. „Burnen und Wheelen 3.0“ sehen wir hoffentlich in absehbarer Zeit in der Top Fuel Klasse. Leon Weikum, Sohn von Karl Heinz wird Dritter.
Super Comp Bike, eine Skandinavische Angelegenheit. Ylhainen aus Finnland gegen den Schweden Ostlund. Dexter Dean Ludwig und Thorben Frahm schieden im Halbfinale aus.
ET Bike: Thomas Troupkus gewinnt gegen Marc Quaddelbaum. Eines der Finale die noch ausgefahren werden konnten.
Das war es mit den Ergebnissen, Geschichten, Begebenheiten aus dem Fahrerlager der 39sten NOX. Nächstes Jahr dann ein Jubiläum. Die NOX werden 40. Bei den 20sten habe ich mit meiner Band im Konti Kreisel aufgespielt. Das war das Jahr als Timo Habermann am Freitagabend einen Start in Ricos Fueller hinlegen durfte. Wer erinnert sich? Apropos Musik machen. Samstags nach der Nightshow spielte auf der Eventfläche ja noch eine Band auf. Die richtige Eventfläche war aber bei den Race Ants, Micha Vogt und Crew. Da fährt man mit seinem Pit Bike, nem 442 Zündapp Mofa, Bj 71 kurz hin, um nen Feuerburnout zu machen und endet 3 Stunden später mehr oder weniger derangiert nach zig gesungenen Liedern. Martin, Crew Chief der Ameisen und Jerry Bachinger ließen es sowas von krachen, ich durfte ab und an auch mitspielen. Traubenbildung, Getränke, keine Sekuritys, Sorry an die umliegenden Teams die pennen wollten. Es war ein kleines bisschen Nostalgie. Als die Karth Bros. die Bildfläche verließen war die große Zeit der Fahrerlagerpartys rum. Wir ließen diese Tradition (die auch im Street Eliminator Germany Umfeld in den 2000ern sehr gepflegt wurde) wieder etwas aufleben. Ich denke, da hatten viele Leute Ihren Spaß. Ich auf jeden Fall. Alt ist man, wenn man sich alt fühlt (frei nach Lemmy Kilmister). Amen.
Bis zu den nächsten NOX, dann hoffentlich mit einem schnelleren Ablauf (der wurde im Vorfeld versprochen und leider nicht eingehalten), und dann noch direkt mit einem vierten Veranstaltungstag.
Träumen darf man. Bussi, Markus Münch (und Pascal Koch, Pitnotes).
Fotos, PRD 2015