Summit Racing Equipment Internationals Tierp

Summit Racing Equipment Internationals Tierp, 6.-9.8.2026

Hier geht es zu der sehr sehenswerten Galerie von henrik Vormdohre.

Tierp sah den zweiten von vier Läufen der Dragster Europameisterschaft für Autos und Motorräder.

Das Wetter passte, war warm und trocken, leider passte die Strecke nicht so gut. Am Renntag gab es ein offizielles Meeting, bei dem über die Fortführung der Läufe der EM Klassen beraten wurde. Sehr „tricky“, so beschrieben etliche Teilnehmer die Beschaffenheit der Strecke. Viel Materialschaden war zu verzeichnen, so wie auch abenteuerliche Fahrten, bei dem die Gefährte plötzlich eine neue Richtung einschlugen. Da wird es dann gefährlich.

Schlussendlich wurde das Rennen zu Ende gefahren.

Im Einzelnen. Zwei Top Fueler kämpfen um Punkte. Susanne Callin und Colin Millar. Colin im „Flyin Fueler“ gewinnt sein erstes Rennen in der Klasse Top Fuel und verringert den Abstand auf Susanne Callin in der EM Wertung.

Millar

Top Methanol. Tony Bryntessen war Top Qualifyer, Timo Habermann dritter der Quali und Silvio Strauch vierter. Im Rennen schied Silvio in der ersten Runde unsagbar knapp gegen Tina Hoist Nedregard aus. Timo landete im Finale. Gegen Bryntessen. Leider hatte Timo, auf Grund der Strecke (so das Team) einen zu großen Schaden, als dass er im Finale antreten konnte. Er ist weiter Führender in der EM.

Habermann

Strauch

Bryntessen

Pro Mod: Rantaniemi gegen Aarnover, so das Finale. Zweimal Turbo Power. Rantaniemi siegte mit einem Wimpernschlag vor dem Esten Aarnover. Bruno Bader konnte sich leider nicht für das Feld qualifizieren, ebenso Marc Harteveld. Micke Gullqvist ist mit einem neuen Gefährt am Start, ebenfalls ein Superbird. Kein Deutscher Teilnehmer war am Start.

Rantaniemi

Pro Stock. Henri Riehl im Medcedes konnte nach der Quali leider nicht zu den Rennläufen antreten. Stefan Ernryd schlägt im Halbfinale den Mann, den es zu schlagen gilt, Jimmy Alund. Ernryd verliert das Finale gegen Ekengren. Wenn das so weiter geht, wird dieses Jahr, das zweite Mal in Folge Alund nicht Meister. Oha…

Riehl

Bei den Bikes sah es so aus: SSB, Clemens Walleit aus Berlin war einziger Deutscher Vertreter. Mit einer 7,23 schafft er es ins Feld. In Runde eins schied er leider aus. Es sah am Renntag nach einer weiteren griechischen Finalteilnahme aus. Wie schon in Santapod. Matziklis Ioannis überfuhr nach der Ziellinie wohl die Mittellinie, auf jeden Fall wurde er disqualifiziert. Jake Meachel, der Amtierende Europameister gewinnt das Finale dann gegen Daniel Lences.

Walleit

Pro Stock Bike. Jörg Lymant auf der einzigen Twin ist Top Qualifyer. Karl Heinz Weikum qualifizierte sich auf Rang 5. Kurioses in Runde Eins. Savoleinen und Bousinis fahren beide los, bevor die Ampel aktiviert war. Kann in der Hitze des Gefechts passieren. Als in der Paarung danach Karl Heinz Weikum und Pedridis dasselbe tun wirkt das sehr bizarr. Da Jörg Lymant seinen Lauf in Runde eins gewann, hat er bis zum Sieg keine Gegner mehr. Sachen gibt’s.

Lymant

Top Fuel Bike. Es ist immer noch schwer zu glauben, dass Rickard Gustaffson nicht mehr am Leben ist. Ein Mann, der wie Ian King und andere diese Klasse seit langem maßgeblich geprägt hat. Es stehen zwei FB’s im Finale, Ferugia aus Malta gewinnt gegen Pettersson.

Ferugia

Super Twin Bike. Marcus Christianssen trifft im Finale auf das Beast, Per Bengtson. Der Däne Christianssen gewinnt knapp. Der erhoffte 6.1 Sekunden Side by Side Lauf kam nicht zu Stande, den sehen wir dann hoffentlich in Hockenheim.

Cristianssen

Pro Comp Bike, Leon Weikum, Sohn von Karl Heinz Weikum, fährt mit einer 7.6er Zeit auf Rang zwei der Quali. Muss sich in Runde Eins leider knapp geschlagen geben.

Competition Eliminator. Robin Sattler war am Start. In CE ist er immer für einen Sieg gut. Leider ein Rotlicht in Runde eins.

Junior Dragster: Julian Gutzeit in seiner letzten Saison. Er Qualifizierte sich auf Rang 10, schied in Runde zwei durch Breakout leider aus.

Top Doorslammer. Jens Zimmermann, aka Zippel bekommt seinen Blown Bel Air immer besser in den Griff. Konnte bis in die 4.2er auf der Achtelmeile vorfahren. In Runde Eins schied er leider aus.

Zippel

So, nächstes Wochenende geht es weiter in Hockenheim. Hoffentlich bei ähnlich gutem Wetter und einer besseren Bahn.

Text: Markus Münch

Fotos: Henrik Vormdohre

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